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Alltagstipps: Hund

Tipps für Zähne, Pfoten, Parasitenschutz und sanftes Bürsten. Dazu erste Welpenübungen: Stubenreinheit, Name und Sitz.

Zähne und Zähneputzen

Erst Berührungen an den Lippen üben, dann kommt die Zahnbürste dazu.

Beim ersten Mal noch nicht gleich losputzen

So geht’s

  1. Lass dein Tier an einer weichen Tierzahnbürste und einer für seine Tierart geeigneten Zahnpasta schnuppern.
  2. Berühre kurz den Lippenrand und belohne es. Später kannst du versuchen, die Lippe vorsichtig anzuheben.
  3. Wenn das gut klappt, putze außen an ein paar Zähnen sanft am Zahnfleischrand. Steigere dich langsam.

Gut zu wissenKeine Zahnpasta für Menschen und das Maul nie gewaltsam öffnen. Bei schmerzendem oder blutendem Zahnfleisch oder Fressproblemen erst tierärztlich abklären lassen.

Eine vertraute kleine Routine finden

So geht’s

  1. Wähle einen ruhigen Moment, in dem dein Tier entspannt ist. Bürste und Belohnung liegen schon bereit.
  2. Beginne mit demselben kurzen Wort und belohne es danach. So wird der Ablauf vertraut.
  3. Übe nach und nach sanftes tägliches Putzen. Wird es zu viel, geh wieder zum Berühren der Lippen zurück.

Gut zu wissenPutzen hilft gegen weiche Zahnbeläge. Harten Zahnstein bitte nicht selbst abkratzen.

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Originalquellen, zum Teil auf Englisch

Pfoten und Krallen

Übe erst ruhige Berührungen an der Pfote, bevor du sie reinigst oder Krallen kürzt.

Ein kurzer Blick auf die Pfoten

So geht’s

  1. Berühre bei einem entspannten Tier kurz den Pfotenrücken, lass los und belohne es.
  2. Wenn es die Pfote halten lässt, schau zwischen die Zehen und an die Ballen: Gibt es Fremdkörper, Rötungen oder Wunden?
  3. Wische normalen Schmutz mit einem weichen feuchten Tuch ab und trockne die Zehenzwischenräume. Mach nur so viel, wie dein Tier mitmacht.

Gut zu wissenBei Humpeln, einer Wunde oder ständigem Lecken an derselben Pfote erst nach der Ursache schauen, statt weiter zu reiben.

Nur eine kleine Krallenspitze kürzen

So geht’s

  1. Lass dir in der Tierarztpraxis oder im Hundesalon die durchblutete Stelle zeigen. Nutze eine passende Krallenschere für Tiere.
  2. Gewöhne dein Tier erst an das Werkzeug und ans Pfotehalten. Bei Katzen auch das sanfte Drücken auf eine Zehe üben, damit die Kralle sichtbar wird.
  3. Kürze nur eine Spitze, die eindeutig weit von der durchbluteten Stelle entfernt ist. Eine Kralle und eine Belohnung reichen fürs Erste.

Gut zu wissenBei dunklen Krallen oder unklarer Grenze nicht raten. Bei Gegenwehr, Schmerz oder Blutung aufhören und nötigenfalls Hilfe holen.

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Originalquellen, zum Teil auf Englisch

Parasiten vorbeugen und sauber machen

Prüfe, für welches Tier das Mittel gedacht ist, und denk auch an die Umgebung.

Drei Dinge auf der Packung prüfen

So geht’s

  1. Kontrolliere Tierart, Mindestalter und Gewichtsbereich.
  2. Besprich Freigang, Jagdverhalten und Reisen mit der Tierarztpraxis, um den passenden Schutz zu wählen.
  3. Halte dich an die Anleitung. Frag nach, bevor du Mittel wechselst oder kombinierst.

Gut zu wissenHundemittel mit Permethrin dürfen nie an Katzen angewendet werden. Bei Kontakt sofort tierärztliche Hilfe holen, auch wenn noch keine Symptome zu sehen sind.

Flöhe? Auch an die Schlafplätze denken

So geht’s

  1. Wasche Decken und Liegekissen nach Pflegeetikett. Sauge Ritzen und Polstermöbel gründlich ab.
  2. Entferne Kot zeitnah und wasch danach die Hände. Schau beim Bürsten auch auf Haut und Haaransatz.
  3. Bei mehreren Haustieren einen gemeinsamen Plan besprechen, mit einem geeigneten Mittel für jedes Tier.

Gut zu wissenPutzen ersetzt keine Parasitenbehandlung. Keine Haushaltssprays, ätherischen Öle oder Hundemittel auf eigene Faust auf Katzen auftragen.

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Sanft bürsten und ASMR aufnehmen

Erst soll es sich gut anfühlen. Das leise Bürstengeräusch kommt nebenbei dazu.

Dort anfangen, wo Streicheln angenehm ist

So geht’s

  1. Wähle eine zum Fell passende Bürste. Lass dein Tier daran schnuppern und beginne mit wenigen Strichen an einer beliebten Stelle.
  2. Bürste kleine Partien in Wuchsrichtung, ohne an Knoten zu ziehen.
  3. Mach Pause, wenn sich der Körper anspannt, dein Tier den Kopf wegdreht oder mit dem Schwanz schlägt.

Gut zu wissenFeste Filzstellen gehören in fachkundige Hände. Nicht herausziehen und nicht hautnah mit der Schere schneiden.

Einen ruhigen Bürstenmoment aufnehmen

So geht’s

  1. Such einen ruhigen Raum. Stell das Handy standsicher und außer Reichweite auf, ohne lose Kabel.
  2. Nimm nur ein paar sanfte Bürstenstriche auf, die dein Tier bereits mag, mit dem natürlichen Geräusch.
  3. Beende die Aufnahme, wenn es gehen möchte. Spiele sie leise ab und bürste nicht länger, nur um ein Video zu bekommen.

Gut zu wissenASMR bedeutet hier eine Tonaufnahme, keine Behandlung. Mag dein Tier Bürste oder Geräusch nicht, lass die Aufnahme weg.

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Die ersten Übungen mit dem Welpen

Stubenrein werden und auf den Namen reagieren: Belohne genau dann, wenn es klappt.

Nach Schlafen, Fressen und Spielen zum Löseplatz

So geht’s

  1. Bring deinen Welpen dann zum gewählten Platz. Achte auch auf Schnüffeln am Boden und Kreislaufen.
  2. Warte ruhig. Lobe und belohne ihn direkt dort, sobald er fertig ist.
  3. Mach Missgeschicke drinnen ruhig sauber und geh beim nächsten Mal früher los. Nicht schimpfen und nie die Nase hineindrücken.

Gut zu wissenWelpen brauchen oft Gelegenheit zum Lösen. Frag die Tierarztpraxis nach geeigneten Orten und Hundekontakten je nach Impfstand und örtlichem Risiko.

Erst der Name, dann „Sitz“

So geht’s

  1. Sag in ruhiger Umgebung einmal seinen Namen. Belohne den Blick zu dir und mach nach wenigen Versuchen Pause.
  2. Führe für „Sitz“ eine kleine Belohnung von der Nase langsam nach oben und hinten. Drücke den Po nicht herunter.
  3. Belohne, sobald der Po den Boden berührt. Füge das Wort „Sitz“ hinzu, wenn die Bewegung vertraut ist.

Gut zu wissenÜbe kurz und rechne Leckerli zur Tagesration. Schreien, Schlagen und Leinenrucke gehören nicht dazu.

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Originalquellen, zum Teil auf Englisch